Röntgenstrahlenschutz

Röntgenstrahlenschutz

Röntgenstrahlenschutz für Patienten und Beschäftigte

mit freundlicher Genehmigung der Siemens AGIn Medizin, Messtechnik, Forschung oder Materialprüfung werden immer häufiger Geräte und Verfahren eingesetzt, die mit Röntgenstrahlung arbeiten; hieraus resultiert der größte Anteil der zivilisatorisch bedingten Strahlenexposition.

Fortschritte in der Röntgentechnik haben dazu geführt, dass Röntgenstrahlung in Diagnostik und Therapie immer gezielter und mit geringerer Dosis eingesetzt werden kann. Andererseits wurden neue Untersuchungsverfahren, wie z.B. die Computertomographie, entwickelt, die wesentlich mehr Aussagekraft besitzen, aber auch mit deutlich höherer Dosis verbunden sind.

Daher müssen alle im Bereich von Röntgeneinrichtungen arbeitenden Personen und Patienten vor der Gefährlichkeit der Röntgenstrahlung wirksam geschützt und ihre Strahlenbelastung so gering wie möglich gehalten werden.

Dies ist in EURATOM-Richtlinien festgelegt, die in Deutschland in der Röntgenverordnung umgesetzt sind.

 

Allg. Röntgenrecht

EURATOM, Atomgesetz, Röntgenverordnung, Richtlinien

Die Festlegungen zum Röntgenstrahlenschutz basieren ganz wesentlich auf europäischen Regelungen der EURATOM-Richtlinien zu den Anforderungen an die Gesundheit der Arbeitskräfte und Bevölkerung sowie den Anforderungen bei der medizinischen Exposition im Sinne des Patientenschutzes. In Deutschland wurden diese Regelungen in der Röntgenverordnung konkretisiert.